Prozessqualitäten

Prozessqualitäten für Kinder, Eltern und Fachkräfte

Der Alltag der Kinder

Eingewöhnung und Empfang der Kinder

Grundlage der Arbeit mit den Kindern ist eine vertrauensvolle Beziehung. Der Aufbau dieser Beziehung beginnt mit der Eingewöhnung des Kindes in den Kinderladen.
Der Beginn der Kinderladenzeit ist ein bedeutender Entwicklungsschritt für die Kinder. Sie müssen sich in einer neuen Umgebung mit fremden Mitmenschen zurecht finden und oft erleben sie hier die erste längere Trennungserfahrung.

Aus diesem Grund kann man keine genaue Zeit für die Dauer der Eingewöhnung festlegen, denn diese ist von Alter, Bedürfnissen und Entwicklungsstand des Kindes abhängig.
Bei der Verabschiedung von den Eltern entwickelt jede Familie ein persönliches Ritual, welches dem Kind den Ablöseprozess erleichtert.

Auch in der täglichen “Bringsituation” wird jedes Kind vom pädagogischen Personal individuell wahrgenommen und begrüßt, um ihm damit Sicherheit und Nähe zu vermitteln. Durch einen kurzen Informationsaustausch mit den Eltern, erfahren die Fachkräfte mehr über die Befindlichkeit des Kindes und können dadurch besser auf die persönliche Situation jedes Kindes im Tagesablauf eingehen.

Gezielte Gruppenaktionen

Jeden Morgen findet nach Ende der “Bringzeit” ein gemeinsamer Morgenkreis statt.
Hier haben die Kinder die Möglichkeit, sich als Gruppe wahrzunehmen. Um die Kinder dabei zu unterstützen, das Gruppengefüge zu überblicken, überlegen wir gemeinsam, wer fehlt und warum dieses Kind fehlt.
Ebenso haben die Kinder im Morgenkreis die Möglichkeit ihre Anliegen, Meinungen und Änderungsvorschläge einzubringen.
Durch gemeinsame Spiele, Lieder und Gespräche wird das Wir-Gefühl gestärkt und die Kinder erleben neue Formen der Begegnung.

Ebenso findet einmal die Woche ein Singkreis statt, bei dem wir gemeinsam mit Instrumenten musizieren und Singspiele machen. Hier wird auf die aktuellen Themen und Projekte der Kindergruppe, sowie die speziellen Wünsche der Kinder eingegangen.

Als weitere Form der gezielten Gruppenaktion werden Projekte angeboten, die sich unter anderem, aus dem Jahresverlauf ergeben. Diese Projekte werden gemeinsam mit den Kindern inhaltlich gestaltet und durchgeführt.

Gezielte Beschäftigungen

Die Beschäftigungen ergeben sich aus den Bedürfnissen und Ideen der Kinder, sowie den individuellen Beobachtungen der Fachkräfte. Die Kinder werden nach Alter, Entwicklungsstand und Neigung eingeteilt.
Die Fachkräfte haben bei diesen Beschäftigungen die Möglichkeit, den Entwicklungsstand des einzelnen Kindes zu beobachten und sie bei Lernprozessen intensiv zu begleiten.

Bei Beschäftigungen ist die Entstehung und die individuelle Gestaltung genauso wichtig wie das Ergebnis. Um die Kinder in ihrer Kreativität nicht einzuschränken, wird ihnen wenig vorgefertigtes Material zur Verfügung gestellt und es wird sehr wenig mit Schablonen gearbeitet.

Freispiel

Das Freispiel hat im Kinderladen Austraße einen sehr hohen Stellenwert. Die Kinder haben hier viel Raum, für den sie selbst Verantwortung übernehmen. Sie können ihr eigenes Können erfahren und erproben. Des Weiteren bietet das Freispiel ein umfangreiches Lernfeld, um soziales Verhalten im Spiel mit anderen zu erlernen. Zum Beispiel treten während des Freispiels viele Konflikte auf. Die Kinder werden dazu angehalten, ihre Konflikte selbst zu lösen und die Betreuer geben hierbei Hilfestellung.
Im Freispiel können die Kinder eigenständig entscheiden, wo, mit wem und was sie spielen möchten.
Die Fachkräfte übernehmen beim Freispiel hauptsächlich die Rolle der Beobachter, bei Bedarf greifen sie aktiv ein oder leisten Hilfestellung.

Bei der Beobachtung der Spielsituationen erfahren die ErzieherInnen viel über die Konstellation der Gruppe, die Stellung jedes einzelnen Kindes in der Gesamt- und Untergruppe, die Interessen und den Entwicklungsstand der Kinder.
Ebenso ergeben sich aus dem Freispiel Themen für gezielte Angebote, die vom Fachpersonal erkannt und aufgegriffen werden.

Somit bietet das Freispiel viel Raum für die Selbstständigkeit der Kinder, die Förderung von Individualität und Kreativität, dem Erlernen von Sozialverhalten und der Entwicklung von Konfliktfähigkeit.

Essenssituation

Im Kinderladen wird bewusst auf vollwertige Ernährung geachtet. Das Mittagessen wird von einer Köchin für den Kinderladen jeden Tag kurz vor der Mittagszeit frisch zubereitet. Die verwendeten Lebensmittel sind bevorzugt aus regionalem und biologischem Anbau.
Für das Frühstück kauft ein Elterndienst jede Woche ein, hierbei werden ebenfalls regionale und biologische Produkte bevorzugt. Das Frühstück wird vom Frühdienst vorbereitet. Die Kinder die schon früh in der Einrichtung sind haben hier die Möglichkeit beim vorbereiten mitzuwirken.
Ebenso helfen alle Kinder jeden Tag beim Decken und Abräumen der Tische.

Die Essenssituationen sind feste Rituale im Tagesablauf, bei denen bestimmte Bräuche und Regeln bestehen.
Es wird darauf geachtet, dass die Kinder das angebotene Essen probieren, lernen bewusst zu essen und zu spüren, wie viel sie brauchen.

Mittagsruhe

Die Mittagsruhe ist eine feste Zeit nach dem Mittagessen.
Die Kinder, die noch einen Mittagsschlaf benötigen, gehen dazu in den Ruheraum. Hier wird für jedes Kind ein Bett hergerichtet, mit privaten Schlafsachen von Zuhause. Die Berufspraktikantin liest den Kindern eine kurze Geschichte vor. Durch die gemütliche und geborgene Atmosphäre können sich die Kinder schnell entspannen und einschlafen.

Die restliche Gruppe befindet sich während der Mittagsruhe im großen Raum. Hier wird eine längere Mittagsgeschichte erzählt. Mit Kissen und Decken können es sich die Kinder gemütlich machen und entspannen. Die Geschichten sind meist frei erzählt und werden mit Hilfe von Klängen und kleinen Figuren gestaltet.

Außenaktivitäten

Naturerfahrungen sind in den Alltag der Kinder eingebaut, da wir täglich auch bei Regen, Schnee und Kälte ins Freie gehen. Die Kinder können hier die Natur erleben und erforschen, ihr Umwelt- bewusstsein wird gefördert und sie haben viel Bewegung und frische Luft.
Die Kinder können draußen (unter anderem durch Barfußlaufen, Planschen, Matschen, dem Spüren von Kälte und Regen) Körpererfahrungen machen und sich und ihren Körper dadurch bewusst wahrnehmen.

Ebenso macht die Kindergruppe während des Jahres gemeinsam verschiedene Ausflüge wie beispielsweise zum Kastaniensammeln, Besuch der Kinderweihnacht, Museumsbesuche oder Spielplatzbesuche.

Die umfangreichste Außenaktivität ist die dreitägige Kinderfreizeit, bei der alle Kinder ab vier Jahren ohne ihre Eltern mitfahren. Für diese Freizeit wird eine komplette Herberge auf dem Land für den Kinderladen gemietet. Die Erfahrung des gemeinsamen Wegfahrens ist eine große Bereicherung für die Kindergruppe.

Portfolioarbeit

Jedes Kind im Kinderladen besitzt einen Portfolioordner. Hier werden Erlebnisse und Entwicklungen der Kinder mit Hilfe von Bildern, Fotos und Notizen der Kinder dokumentiert. Jedes Kind entscheidet eigenständig, was in seinen Ordner hinein kommt und wer diesen ansehen darf. Vor allem durch die Bilddokumentation, welche bei den Kindern auch sehr beliebt ist, wird den Kindern ihre eigene Entwicklung deutlich sichtbar.

Der Alltag der Eltern

Betreuungsmöglichkeit

Die Kinder werden in einer Gruppe mit maximal 18 Kindern von sehr gut qualifiziertem Personal betreut. In der Kernzeit sind zwei Fachkräfte und der/die Berufspraktikant/in anwesend.
Die Öffnungszeiten und Schließtage sind so weit wie möglich an die Bedürfnisse der Eltern angepasst.

Elternabend

Jeden ersten Dienstag im Monat findet, verpflichtend für alle Familien, ab 19.00 Uhr ein Elternabend statt, bei dem sowohl organisatorische, als auch pädagogische Themen besprochen werden. Die Elternabende sind zugleich beschlussfähige Mitgliederversammlungen.
Jeder Elternabend wird protokolliert, dies dient der Kontrolle und Transparenz.
Die Elternabende können auch genutzt werden, um Referenten von außen zu bestimmten Themen referieren zu lassen.

Organisatorischer Teil:

Die Inhalte werden von den Fachkräften, dem Vorstand und den Eltern eingebracht.
Jeweils eine Woche vor dem Elternabend hängt eine Liste aus, in die sich jeder mit seinem Anliegen eintragen kann. Diese Liste wird auf dem Elternabend dann behandelt.
Im organisatorischen Teil der Elternabende wird alles, was den Alltag des Kinderladens betrifft besprochen, diskutiert und organisiert. Die Vorstandsarbeit wird transparent gemacht und es werden Elterndienste verteilt und besprochen.

Pädagogischer Teil:

Der pädagogische Teil des Elternabends dient dazu, die Arbeit der Fachkräfte und das Gruppengeschehen transparent zu machen. Hierzu berichten die Fachkräfte aus dem Alltag.
Ebenso können hier pädagogische Themen besprochen und diskutiert werden, es ist Raum für Erfahrungsaustausch und eine konstruktive Auseinandersetzung mit diesen Themen.

Vorstand

Einmal im Jahr wird bei einer Mitgliederversammlung der Vereinsvorstand gewählt. Der gewählte Vorstand übernimmt in seiner Funktion die Verantwortung und gesetzliche Vertretung des Vereins. Es finden regelmäßige Vorstandstreffen, sowie Team-Vorstands-Sitzungen statt. Ebenso gibt es mindestens einmal jährlich eine Team-Vorstands-Supervision.

Elternmitarbeit / Elterndienste

Die Mitarbeit der Eltern im Kinderladen ist verpflichtend. In der Einrichtung gibt es verschiedene Dienste, die von den Eltern übernommen werden müssen, vor allem Vorstandsämter, aber auch Wasch-, Einkaufs- und Hausmeisterdienst und vieles mehr. Ebenso findet zweimal im Jahr ein Renovierungs- und Putzwochenende statt, welches von den Eltern organisiert und durchgeführt wird.
Des Weiteren ist die Gestaltung und Instandhaltung von Haus und Garten Aufgabe der Elternschaft.

Soziale Vernetzung

Durch die regelmäßige und intensive Mitarbeit der Eltern entstehen nicht nur enge Kontakte zum pädagogischen Personal, sondern auch zwischen den Eltern, welche sich positiv auf ein gemeinsames Miteinander auswirken und eine enge Verbundenheit schaffen, welche häufig auch weit über die „Kinderladenzeit“ hinaus besteht.

Elterngespräche

Einmal im Jahr findet für jedes Kind ein ausführliches und intensives Elterngespräch über die Entwicklung des Kindes statt. Diese Gespräche werden vom gesamten pädagogischen Team vorbereitet und von zwei Teammitgliedern durchgeführt. Dieser Austausch zwischen Eltern und Fachkräften über die Entwicklung des Kindes soll durch gegenseitige Transparenz, der Lebenswirklichkeiten Kinderladen und Zuhause, ein ganzheitliches Bild des Kindes schaffen.
Ebenso bietet dieses Gespräch den Raum um Sorgen, Ängste und Nöte der Eltern besprechen zu können. Gemeinsam entwickelte Strategien bei Problemen, konkrete Anregungen der Fachkräfte aber auch die einfache Erweiterung der Wahrnehmungen geben den Eltern das Gefühl verstanden zu werden und sind hilfreich für alle.

Neben diesem großen Entwicklungsgespräch besteht die Möglich- keit der kurzen Tür- und Angelgespräche während der Bring- und Abholsituation, sowie kurze Einzelgespräche bei Bedarf.
Ausserdem finden während der Eingewöhnungszeit Gesprächsnachmittage für die Eltern der neuen Kinder statt, bei denen anfallende Fragen geklärt werden können, der Eingewöh- nungsstand besprochen wird und die Eltern sich untereinander austauschen können.

Der Alltag der Fachkräfte

Mitgestaltung der Arbeitsalltags

In der Freispielzeit am Vor- und Nachmittag haben alle Mitarbeiterinnen die Möglichkeit die einzelnen Kinder zu beobachten und intensiv zu begleiten. Jede Erzieherin gestaltet 1-2 Mal in der Woche den Morgenkreis und jede Mitarbeiterin kann nach ihren Ideen und Vorstellungen diesen gestalten.
Ebenso werden die pädagogischen Angebote, welche eingebettet sind in Themen und Projekten, zwischen den Mitarbeiterinnen aufgeteilt und jede kann sich ihrer Neigung und Begabung entsprechend einbringen, um so den pädagogischen Alltag abwechslungsreich und lebendig zu gestalten.
Das gemeinsame Frühstück und Mittagessen wird von zwei Erzieherinnen betreut. Hier hat jede Betreuerin mindestens zwei Mal die Woche die Kinder, um sie in dieser Situation zu erleben und zu begleiten.
Den Mittagsschlaf der kleineren Kinder gestaltet das ganze Jahr über die Praktikantin.

Team- und Verfügungszeit

Jede Woche findet die dreistündige Teamsitzung statt. In dieser Zeit werden einzelne Kinder und die Gruppensituation besprochen, Elternabende und Elterngespräche vorbereitet und der Gruppenalltag erarbeitet.
Zusätzlich zu der wöchentlichen Teamsitzung gibt es zwei Mal im Jahr Teamtage, jeweils einen zum Beginn und einen nach der Hälfte des Kinderladenjahres. Diese dienen dazu, neue Mitarbeiter kennen zu lernen, die Arbeitsstrukturen zu klären, pädagogische Inspirationen zu sammeln, Nah- und Fernziele für die Gruppe zu entwickeln und diese zu überprüfen und die organisatorische Jahresplanung zu erarbeiten.
Die Bereitstellung dieser Zeiten gewährleistet ein hohes Maß an Qualitätssicherung der Arbeit in der Einrichtung.

Vertrauensvolles Miteinander

Tragfähige und vertrauensvolle Arbeitsbeziehungen zwischen den Fachkräften sind die Grundlage unseres pädagogischen Teams. Durch den offenen, konstruktiven und achtsamen Umgang miteinander, sowie die Auseinandersetzung mit Problemen und Konflikten wird eine Festigung der Arbeitsbeziehungen erreicht und großes gegenseitiges Vertrauen geschaffen.
Um die Arbeitsbeziehungen zu festigen, gibt es gemeinsame Essen vor dem Elternabend, das Weihnachts- sowie das Sommeressen. Die jährliche Kinderfreizeit bietet auch Raum für intensive Beziehungsarbeit zwischen den Mitarbeiterinnen.

Durch den ständigen Dialog mit der Elternschaft werden die Beziehungen zwischen dem Fachpersonal und den einzelnen Eltern offen und vertrauensvoll.

Weiterentwicklung

Die regelmäßige Reflexion und der Austausch über unser pädagog- isches Handeln trägt stark zur persönlichen und professionellen Weiterentwicklung jedes Einzelnen im Team bei.
Supervision ist ein wichtiger Teil für diese Entwicklung. Diese findet regelmäßig alle 6-8 Wochen statt. Es nehmen alle Fachkräfte und Praktikanten daran teil. Geleitet wird die Supervision von einer neutralen Fachkraft (mit spezieller Ausbildung) von außerhalb.
Durch die Supervision wird die Kommunikation im Team weiterentwickelt, Kompetenz gefordert und gefördert und es werden Konflikte innerhalb des Teams geklärt. Ebenso hilft sie bei Entscheidungs- und Veränderungsprozessen.

Um die Weiterentwicklung zu gewährleisten wird das Personal angehalten und unterstützt, sich fortzubilden. Jeder Fachkraft stehen im Jahr fünf Tage zur Fort- und Weiterbildung und ein festgelegter Etat zur Verfügung.

Der Kinderladen versteht sich als Ausbildungsort und der Praktikumsplatz wird bevorzugt mit Auszubildenden im Anerkennungsjahr besetzt. Der/ die Praktikant/in bekommt einmal in der Woche eine Stunde professionelle Anleitung von der Einrichtungsleitung, in der unter anderem die Auseinandersetzung mit den Eltern erlernt und die Gruppenidentifikation in allen Phasen analysiert wird. Während des Praktikums legen die Praktikanten/innen in unserer Einrichtung ihre praktische Prüfung zum/zur Erzieher/in ab.

Schutzauftrag

Als Kindertagesstätte kommt uns eine besondere Verantwortung bei der Wahrnehmung des gesetzlichen Schutzauftrages bei Kindes- wohlgefährdung zu. Unser Auftrag bezieht sich dabei auf unterschiedliche Gefährdungsformen, die im familiäen/ außerfamiliären Umfeld, wie innerhalb unserer Einrichtung geschehen können. Unser Ziel ist es, überlegt und strukturiert zu handeln, um professionell Hilfe anbieten zu können.

Wenn wir gewichtige Anhaltspunkte auf Vernachlässigung oder Misshandlung eines Kindes wahrnehmen, reflektieren wir im Team und holen uns gegebenenfalls Unterstützung durch die Supervision.

Die Erziehungsberechtigten des Kindes werden über die Beobachtungen der Fachkräfte der Kindertagesstätte informiert. Gemeinsam wird nach Lösungen gesucht. Die Eltern erhalten Angebote und Unterstützung zur Inanspruchnahme von Hilfen.
Der Abschluss von Vereinbarungen zwischen den Erziehungsberechtigten und der Kindertagesstätte wird dokumentiert. Ein Termin zur Rückmeldung wird vereinbart. Bei diesem wird geklärt ob und in welcher Form Hilfen angenommen wurden.

Wenn Vereinbarungen nicht eingehalten werden und über die Kindertagesstätte oder externe Kräfte die Kindeswohlgefährdung nicht abgewendet werden kann, erfolgt die Einbeziehung des Jugendamtes. Mit der Meldung geht die rechtliche Verantwortung auf das Jugendamt über. Bei akuter Gefährdung erfolgt die sofortige Meldung an das Jugendamt.